Es gibt diese Zufälle. Sie sind merkwürdig, sie sind vielleicht nicht einmal zufällig, man möchte es sich einreden. Aber es kommen wohl eher einfach nur eher unwahrscheinliche Dinge zusammen. So muss es sein.

Wir standen an den Gräbern der Familie, die eine Reihe nur die verstorbenen Onkel und Tanten, die Grosseltern und nur kurz lebenden Kinder enthalten. Wir schwiegen, sinnierten, da ging das Handy des einen Cousins. Dass eben der Onkel gestorben, damit nur noch einer der ursprünglich neun am Leben sei.

Selten stehen wir zusammen am Friedhof. Ich kann mich nur an drei solche Begegnungen erinnern. Wir leben nicht in einer Gemeinde, man findet uns in drei Ländern verstreut. Einmal in vielleicht zwei oder drei Jahren sehen wir uns. Und genau jetzt stehen wir zusammen und schauen uns fassungslos an.

Ob er genau auf diese Stunde gewartet hat? Es muss Zufall sein. Sonst gäbe unser Leben so nicht seinen Sinn. Es darf nur Zufall geben.

Wir gingen schweigend den Weg hinunter an der Kirche vorbei. Einer fragte, ob man schon etwas wegen der Beerdigung wissen könne.