Zum HIrschen gemacht

Es braucht ja nicht viel, und man wird schon zum Hirschen gemacht. Auf die Frage „Was dürfen wir Dir zur Party mitbringen“ reicht schon „einen (!) Lolli bitte“. Und dann stellt man sich mit den 200 mitgebrachten einfach noch ungünstog vor ein Hirschgeweih. Fertig.  

Bern, Baby, Bern

Wenn Althippies, sich als Althippies verkleiden und Hippies spielen, während sie altbackene Musik spielen, dann ist das lustig. Allerdings auf eine Art, die eigentlich nicht lustig ist.

Humor, britisch

Es ist so mit dem britischen Humor. Es gibt ihn einfach als Grundeinstellung. Und da er überall ist, wenn man sich in einer Stadt wie London bewegt, wo es allen Ernstes Strassennamen wie „Little Britain“ gibt, oder Comicshows nach Strassennamen benannt sind, fällt er manchmal auch nicht mehr auf. Es sei denn, man schaut hin.

Die Sache mit Niederbayern

Mehr und mehr freue ich mich, wenn ich in die Gegend meines Vaters komme. Niederbayern. So herzlch ist es dort, so schön im Kleinen. Und dann stehe ich im Festsaal in Landshut vor einem bösen, bösen Teufel oder in einer Halle für den Eisstocksport und denke mir: es kann schon auch sehr böse hier zugehen…. Read more »

Komik und Gewalt

Nicht dass es wirklich lustig wäre, was man in Museen heute an Artefakten aus dem Ersten Weltkrieg finden kann (in diesem Falle: Imperial War Museum, London), aber eine gewisse Komik kann man dem allem nicht absprechen. Keine Ahnung, ob ein Soldat, kurz bevor der von dem Britischen Sniper erschossen wurde, noch über dessen Aufzug lachen… Read more »

Usability, damals

Ja, damals, als die Briefkästen noch auf einer Grundhöhe von 1.90 Metern angebracht wurden. Weil, es gab einfach nur grosse Briefträger. Die waren auf mindestens 2.50 Meter Höhe gewachsen und liessen sich nicht zu so etwas wie einem Basketball Spiel herab.

Fleisch-Lotto

Andere Täler, andere Sitten. In Graubünden bleibe ich irritiert vor einem Plakat stehen, auf dem eine eher archaische Form der Ernährungssicherung angepriesen wird. Ein Viertel Kalb gilt es zu gewinnen, in einer Lotterie. Damit käme man wohl über den Winter. Vorausgesetzt das Tier kann auf einem Viertel stehen, bis es gegessen wird.

Nur ein kleiner Stoss

Manchmal braucht es ja nicht viel, einen kleinen Stoss, einen anderen Betrachtungswinkel, und schon ist die Scheisse am dampfen. Was für ein Wunder, dass die meisten Dinge in unserem Leben nicht gleich in der ersten Minute voll im Chaos enden. Lustig ist es allemal, wenn man bedenkt, dass angeblich schon der Flügelschlag eines Schmetterlings (wenn… Read more »

Zu Tisch beim Diktator

Gut, das sieht jetzt erst einmal nicht so bombastisch aus. Ein Tisch in einem kahlen Raum. Darauf Teller, Weingläser und Besteck. Alles sehr monochrom und eher wie aus einer Kunstakademie. Aber ganz falsch. Das ist das ehemalige Schlafzimmer des portugiesischen Diktators António de Oliveira Salazar (1889 – 1970), in dem wir essen. Für gewöhnlich sind… Read more »

Die Plurals

Nicht dass das Englische etwas für schlechte deutsche Wortwitze könnte, aber wenn man sich der einen Sprache eher unvorteilhaft bemächtigt und aus den Sandwiches ein Sandwichs macht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es aus dem Teutonischen hämisch grinsend zurück kommt. Wobei ich ehrlich zugeben muss: auf solch ein Wort wäre man wahrscheinlich von… Read more »

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    Es braucht ja nicht viel, und man wird schon zum Hirschen gemacht. Auf die Frage „Was dürfen wir Dir zur Party mitbringen“ reicht schon „einen (!) Lolli bitte“. Und dann stellt man sich mit den 200 mitgebrachten einfach noch ungünstog vor ein Hirschgeweih. Fertig.  

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    Es ist so mit dem britischen Humor. Es gibt ihn einfach als Grundeinstellung. Und da er überall ist, wenn man sich in einer Stadt wie London bewegt, wo es allen Ernstes Strassennamen wie „Little Britain“ gibt, oder Comicshows nach Strassennamen benannt sind, fällt er manchmal auch nicht mehr auf. Es sei denn, man schaut hin.

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    Mehr und mehr freue ich mich, wenn ich in die Gegend meines Vaters komme. Niederbayern. So herzlch ist es dort, so schön im Kleinen. Und dann stehe ich im Festsaal in Landshut vor einem bösen, bösen Teufel oder in einer Halle für den Eisstocksport und denke mir: es kann schon auch sehr böse hier zugehen…. Read more »

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    Nicht dass es wirklich lustig wäre, was man in Museen heute an Artefakten aus dem Ersten Weltkrieg finden kann (in diesem Falle: Imperial War Museum, London), aber eine gewisse Komik kann man dem allem nicht absprechen. Keine Ahnung, ob ein Soldat, kurz bevor der von dem Britischen Sniper erschossen wurde, noch über dessen Aufzug lachen… Read more »

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    Ja, damals, als die Briefkästen noch auf einer Grundhöhe von 1.90 Metern angebracht wurden. Weil, es gab einfach nur grosse Briefträger. Die waren auf mindestens 2.50 Meter Höhe gewachsen und liessen sich nicht zu so etwas wie einem Basketball Spiel herab.

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    Andere Täler, andere Sitten. In Graubünden bleibe ich irritiert vor einem Plakat stehen, auf dem eine eher archaische Form der Ernährungssicherung angepriesen wird. Ein Viertel Kalb gilt es zu gewinnen, in einer Lotterie. Damit käme man wohl über den Winter. Vorausgesetzt das Tier kann auf einem Viertel stehen, bis es gegessen wird.

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    Nur ein kleiner Stoss

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    Manchmal braucht es ja nicht viel, einen kleinen Stoss, einen anderen Betrachtungswinkel, und schon ist die Scheisse am dampfen. Was für ein Wunder, dass die meisten Dinge in unserem Leben nicht gleich in der ersten Minute voll im Chaos enden. Lustig ist es allemal, wenn man bedenkt, dass angeblich schon der Flügelschlag eines Schmetterlings (wenn… Read more »

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    Gut, das sieht jetzt erst einmal nicht so bombastisch aus. Ein Tisch in einem kahlen Raum. Darauf Teller, Weingläser und Besteck. Alles sehr monochrom und eher wie aus einer Kunstakademie. Aber ganz falsch. Das ist das ehemalige Schlafzimmer des portugiesischen Diktators António de Oliveira Salazar (1889 – 1970), in dem wir essen. Für gewöhnlich sind… Read more »

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    Nicht dass das Englische etwas für schlechte deutsche Wortwitze könnte, aber wenn man sich der einen Sprache eher unvorteilhaft bemächtigt und aus den Sandwiches ein Sandwichs macht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es aus dem Teutonischen hämisch grinsend zurück kommt. Wobei ich ehrlich zugeben muss: auf solch ein Wort wäre man wahrscheinlich von… Read more »