Die Sache mit Niederbayern

Mehr und mehr freue ich mich, wenn ich in die Gegend meines Vaters komme. Niederbayern. So herzlch ist es dort, so schön im Kleinen. Und dann stehe ich im Festsaal in Landshut vor einem bösen, bösen Teufel oder in einer Halle für den Eisstocksport und denke mir: es kann schon auch sehr böse hier zugehen…. Read more »

Komik und Gewalt

Nicht dass es wirklich lustig wäre, was man in Museen heute an Artefakten aus dem Ersten Weltkrieg finden kann (in diesem Falle: Imperial War Museum, London), aber eine gewisse Komik kann man dem allem nicht absprechen. Keine Ahnung, ob ein Soldat, kurz bevor der von dem Britischen Sniper erschossen wurde, noch über dessen Aufzug lachen… Read more »

Usability, damals

Ja, damals, als die Briefkästen noch auf einer Grundhöhe von 1.90 Metern angebracht wurden. Weil, es gab einfach nur grosse Briefträger. Die waren auf mindestens 2.50 Meter Höhe gewachsen und liessen sich nicht zu so etwas wie einem Basketball Spiel herab.

Fleisch-Lotto

Andere Täler, andere Sitten. In Graubünden bleibe ich irritiert vor einem Plakat stehen, auf dem eine eher archaische Form der Ernährungssicherung angepriesen wird. Ein Viertel Kalb gilt es zu gewinnen, in einer Lotterie. Damit käme man wohl über den Winter. Vorausgesetzt das Tier kann auf einem Viertel stehen, bis es gegessen wird.

Nur ein kleiner Stoss

Manchmal braucht es ja nicht viel, einen kleinen Stoss, einen anderen Betrachtungswinkel, und schon ist die Scheisse am dampfen. Was für ein Wunder, dass die meisten Dinge in unserem Leben nicht gleich in der ersten Minute voll im Chaos enden. Lustig ist es allemal, wenn man bedenkt, dass angeblich schon der Flügelschlag eines Schmetterlings (wenn… Read more »

Zu Tisch beim Diktator

Gut, das sieht jetzt erst einmal nicht so bombastisch aus. Ein Tisch in einem kahlen Raum. Darauf Teller, Weingläser und Besteck. Alles sehr monochrom und eher wie aus einer Kunstakademie. Aber ganz falsch. Das ist das ehemalige Schlafzimmer des portugiesischen Diktators António de Oliveira Salazar (1889 – 1970), in dem wir essen. Für gewöhnlich sind… Read more »

Die Plurals

Nicht dass das Englische etwas für schlechte deutsche Wortwitze könnte, aber wenn man sich der einen Sprache eher unvorteilhaft bemächtigt und aus den Sandwiches ein Sandwichs macht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es aus dem Teutonischen hämisch grinsend zurück kommt. Wobei ich ehrlich zugeben muss: auf solch ein Wort wäre man wahrscheinlich von… Read more »

Pray

Das müssen ja schräge Vögel gewesen sein, unsere Vorfahren, wie sie ihre Hände gen Himmel erhoben, um zu beten und irgendwelche Figuren anzuhimmeln. Wegen des Regens, oder wegen seines Ausbleibens, oder weil sie sonst irgendwie der Hafer stach. Wie gut, dass wir weiter sind. Wie gut, dass wir heute nur noch unsere Hände heben, damit… Read more »

Richtig gesessen

Norbert Elias meint ja, nichts werde ohne Grund innerhalb einer Gesellschaft erwähnt. Gerade deshalb, weil es eminent werde, könne es als gegeben vermutet werden. Kurz: Weil die Leute neben das Klo scheissen, gibt es „So geht Scheissen“-Schilder. Das besagte Beispiel stammt vom Gipfel der Schweizer Alpen und hängt neben den Abtritten auf dem Jungfraujoch. Dort,… Read more »

Sic transit gloria mundi

Genau. Kindertage. Was war das doch schön, in den ersten Schnee zu rennen und dort an einer garantiert ungeeigneten Stelle eine garantiert unfertige Schneeburg zu bauen. Grosse Pläne hatte man immer, und dann kam doch nur ein Eckturm dabei heraus. Und der war nur bis zum ersten Fenster fertig. Aber was soll man machen, es… Read more »

  • Allgemein

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    Mehr und mehr freue ich mich, wenn ich in die Gegend meines Vaters komme. Niederbayern. So herzlch ist es dort, so schön im Kleinen. Und dann stehe ich im Festsaal in Landshut vor einem bösen, bösen Teufel oder in einer Halle für den Eisstocksport und denke mir: es kann schon auch sehr böse hier zugehen…. Read more »

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    Ja, damals, als die Briefkästen noch auf einer Grundhöhe von 1.90 Metern angebracht wurden. Weil, es gab einfach nur grosse Briefträger. Die waren auf mindestens 2.50 Meter Höhe gewachsen und liessen sich nicht zu so etwas wie einem Basketball Spiel herab.

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    Andere Täler, andere Sitten. In Graubünden bleibe ich irritiert vor einem Plakat stehen, auf dem eine eher archaische Form der Ernährungssicherung angepriesen wird. Ein Viertel Kalb gilt es zu gewinnen, in einer Lotterie. Damit käme man wohl über den Winter. Vorausgesetzt das Tier kann auf einem Viertel stehen, bis es gegessen wird.

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    Nicht dass das Englische etwas für schlechte deutsche Wortwitze könnte, aber wenn man sich der einen Sprache eher unvorteilhaft bemächtigt und aus den Sandwiches ein Sandwichs macht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es aus dem Teutonischen hämisch grinsend zurück kommt. Wobei ich ehrlich zugeben muss: auf solch ein Wort wäre man wahrscheinlich von… Read more »

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    Das müssen ja schräge Vögel gewesen sein, unsere Vorfahren, wie sie ihre Hände gen Himmel erhoben, um zu beten und irgendwelche Figuren anzuhimmeln. Wegen des Regens, oder wegen seines Ausbleibens, oder weil sie sonst irgendwie der Hafer stach. Wie gut, dass wir weiter sind. Wie gut, dass wir heute nur noch unsere Hände heben, damit… Read more »

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    Norbert Elias meint ja, nichts werde ohne Grund innerhalb einer Gesellschaft erwähnt. Gerade deshalb, weil es eminent werde, könne es als gegeben vermutet werden. Kurz: Weil die Leute neben das Klo scheissen, gibt es „So geht Scheissen“-Schilder. Das besagte Beispiel stammt vom Gipfel der Schweizer Alpen und hängt neben den Abtritten auf dem Jungfraujoch. Dort,… Read more »

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    Genau. Kindertage. Was war das doch schön, in den ersten Schnee zu rennen und dort an einer garantiert ungeeigneten Stelle eine garantiert unfertige Schneeburg zu bauen. Grosse Pläne hatte man immer, und dann kam doch nur ein Eckturm dabei heraus. Und der war nur bis zum ersten Fenster fertig. Aber was soll man machen, es… Read more »